Mit Werfel gegen das Vergessen

Wien. "In Dankbarkeit und Hochachtung. Das armenische Volk" ist auf dem Wiener Franz-Werfel-Denkmal eingemeißelt. Das im Auftrag Armeniens geschaffene jüngste Monument im Schillerpark wurde im Jahr 2000 enthüllt. Der dargestellte österreichische Schriftsteller Franz Werfel wurde so für seinen berühmten Roman "Die 40 Tage des Musa Dagh" geehrt, in dem er den Armenier-Völkermord anhand des Schicksals von 5000 flüchtigen Armeniern schildert. Jedes Jahr wird hier am 24. April, dem Gedenktag des Genozids, ein Kranz niedergelegt.

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